02.06.2020

Acht Tipps für die Rasenpflege im Frühjahr

Eine der ersten Maßnahmen für Hobbygärtner im eigenen Garten ist die Rasenpflege im Frühjahr. Denn das Wachstum des Rasens setzt nach der Winterpause wieder ein und kann jetzt einen Anschub für die kommende Saison gut gebrauchen.

Foto: djd/EUROGREEN GmbH/Andrey Kiselev - stock.adobe.com

 
Close-up portrait of a beautiful smiling woman lying on a grass outdoor. She is absolutely happy.
Wer seinen Rasen liebt, der düngt ihn regelmäßig.

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Acht Tipps für die Rasenpflege im Frühjahr:
  1. Düngen, bitte!
    Der Rasen kommt nährstoffbedürftig aus dem Winter. Dünger wie der Basic NPK von Eurogreen stellt die nötigen Nährstoffe bereit. Sie können ihn auch dann schon ausbringen, wenn nachts noch leichter Frost auftreten sollte.
  2. Rasenpflege im Frühjahr: Eisen gegen Moos
    Überall, wo die weichen Moose sich im Rasen breitgemacht haben, hat sich anstelle des Basis-Düngemittels ein Dünger mit erhöhtem Eisenanteil bewährt.
  3. Achtung Streifenbildung
    Bringen Sie den Dünger mithilfe eines Streuwagens aus, kann es bei fehlerhafter Verwendung zu Streifen kommen. Oft entsteht dabei ein Mix aus dunklen breiten und hellen schmalen Streifen. Das kommt daher, dass der Streuwagen im unmittelbaren Radbereich keinen Dünger verteilt und deshalb zehn bis 15 Zentimeter Boden nicht gedüngt werden. Es ist also wichtig, dass beim Arbeiten mit dem Streuwagen die vorhergehende Spur in dieser Breite überlappt wird.
  4. Nach dem Düngen gießen?
    Es ist empfehlenswert, nach einer Düngung kurz zu beregnen. Dadurch werden die Düngerkörner, die auf den Grashalmen haften, in die Grasnarbe eingewaschen. Außerdem lösen sich die Nährstoffe besser und die Düngerwirkung wird schneller sichtbar. Grundsätzlich ist aber eine Beregnung nach der Düngung nicht zwingend notwendig. Bei trockener Witterung kann sich die Anfangswirkung der Düngung lediglich etwas verzögern.
  5. Bei Neu- oder Nachsaat zu phosphorbetontem Dünger greifen
    Säen Sie bei der Rasenpflege im Frühjahr Rasen nach oder eventuell sogar ganz neu ein, sollten Sie zu einem phosphorbetonten Starterdünger greifen. Phosphor fördert eine schnelle und tief reichende Bewurzelung, so können sich die jungen Gräser gut entwickeln. Bringen Sie erst das Saatgut, dann den Startdünger aus. Für Neusaaten sollten die Temperaturen jedoch beständig über zehn Grad liegen, auch nachts.
  6. Vertikutieren bei der Rasenpflege im Frühjahr nicht vergessen
    Wenn zwei- bis dreimal gemäht wurde, also im April, hat der Vertikutierer seinen Auftritt. Er bringt Luft in den Rasen und kommt dann zum Einsatz, wenn Rasenfilz vorhanden ist. Das ist in der Regel frühestens in einem zwei Jahre alten Rasen der Fall. Haben Sie Klee im Rasen, sollten Sie auf das Vertikutieren jedoch verzichten. Die losen Kleeausläufer könnten sonst wieder festwurzeln und neue Pflanzen bilden.
  7. Erst düngen oder erst belüften?
    Wenn Sie Ihre Rasenfläche zwei bis drei Wochen vor dem Vertikutieren düngen, zeigen die Gräser zum Zeitpunkt des Vertikutierens schon ein gutes Wachstum. Schadstellen und Lücken, die durch das Vertikutieren entstehen, schließen sich schnell wieder. Wenn nach dem Vertikutieren gedüngt wird, dauert es etwa ein bis zwei Wochen, bis die Düngerwirkung einsetzt. Die Regeneration von Schadstellen dauert so eventuell etwas länger.
  8. Wie oft düngen?
    Optimal ist es, wenn ein Rasen in der Gartensaison von März bis Oktober etwa viermal mit einem Rasen-Langzeitdünger unterstützt wird. Der Abstand zwischen den einzelnen Düngungen sollte bei acht bis zehn Wochen liegen. Unter www.eurogreen.de finden Sie viele weitere Tipps zur Rasenpflege.


Quelle: EUROGREEN GmbH, Rosenheim/WW
Foto: djd/EUROGREEN GmbH/Andrey Kiselev - stock.adobe.com


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