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12.07.2018

Sommerprojekt Regenwassertank

Mit Eigenleistung lassen sich Trinkwasser und Installationskosten sparen

Foto: djd/fbr/Roth Umwelttechnik GmbH

 

Regenwassertanks lassen sich im Garten jederzeit auch nachträglich einbauen, der Platzbedarf dafür ist gering.
Auch in Deutschland kommt es besonders in den Sommermonaten immer häufiger zu Engpässen bei der Wasserversorgung, und viele Kommunen rufen ihre Bürger dazu auf, sparsam mit dem kostbaren Nass umzugehen. Anlagen zur Regenwassernutzung leisten daher einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung - und können in einem Haushalt überdies bares Geld sparen. Denn Trinkwasser ist teuer und eigentlich viel zu schade für den Einsatz in der Gartenbewässerung, der WC-Spülung oder der Waschmaschine. Wer nicht die kompletten Sommerferien über verreist, kann die freie Zeit sinnvoll nutzen, zum Beispiel für den Einbau einer Regenwassersammel-Zisterne im Garten. So kann man bereits beim Einbau Kosten sparen.

Leichter Einbau durch Flachtank und Technikpakete
Verschiedene Hersteller bieten neben Beton- oder Kunststoffzisternen auch sogenannte Flachtanks an. Durch ihre flache Bauweise reicht für den Einbau eine vergleichsweise niedrige Baugrube, die man mit etwas körperlichem Einsatz mit Spaten und Spitzhacke selbst ausheben kann. Schneller geht es natürlich mit einem gemieteten Minibagger. Die weitere Installation einer Regenwasseranlage ist mit Komplettpaketen, die bereits alle technischen Bauteile enthalten, einfach zu erledigen. Das Zubehörangebot reicht von Filtern vor dem Einlauf des Wassers in den Tank, über Pumpen, die angeschlossene Wasserarmaturen automatisch mit Regenwasser versorgen, bis zu automatischer Nachspeisung von Trinkwasser, falls das Regenwasser in sehr trockenen Sommern doch einmal knapp wird. Soll der Tank unter einer Hof- oder Garageneinfahrt untergebracht werden, ist darauf zu achten, dass er als befahrbar gekennzeichnet ist.

Für die Regenwassernutzung im Haus ist der Fachmann gefragt
Wer Regenwasser nicht nur im Garten, sondern auch im Haus für WC und Waschmaschine nutzen will, benötigt eine separate Betriebswasserleitung zu den Verbrauchsstellen. Sie ist im Regelfall leicht durch einen Installateur nachzurüsten. Um die benötigte Kapazität je nach Dachgröße und Regenmenge in der Region zu errechnen, bietet die Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung e.V. unter www.fbr.de/regenwasser einen Regenwasserrechner an, der auch die Trinkwasser-Einsparpotenziale aufzeigt. Zusätzliche Einsparungen sind auch durch Gebührenermäßigungen beim Regenwasser möglich, die viele Städte und Gemeinden dem Hausherrn bei Installation und Betrieb einer Regenwassernutzungsanlage dauerhaft gewähren.

Quelle: fbr-Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung e.V, Darmstadt, Deutschland
Foto: djd/fbr/Roth Umwelttechnik GmbH


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